1911/1912

Der Ski-Club Villingen wurde im Winter 1911/12 als Ortsgruppe innerhalb des „Skiclubs Schwarzwald“ gegründet. Die Initiatoren waren der damalige Regierungsbaumeister Wilhelm Vetter, Kuno Werner und Josef Hagmann.

1920

Der 1. Weltkrieg bedeutete eine Unterbrechung des Vereinsgeschehens. Eintragungen im Beitragsbuch erschienen wieder im Winter 1919/20 mit vielen Namen, die schon im Gründungsjahr dabei waren.

1922

Der Dentist Emil Amann wurde 1. Vorstand. Im folgenden Jahr gab es ein großes Skifest am Stallberg.

1928

Ein großes Ereignis für den Skiclub war 1928 der Bau der Sprungschanze am „Laible“. Die Rechnung über 2.200,- RM existiert noch. Hiervon übernahm die Stadt Villingen RM 1.200.-; den Rest mußte der Club selbst aufbringen, wobei Anteilscheine über 5.- RM verkauft wurden.

1933

Josef Hagmann war Vorstand von 1928-1933 und wurde dann von Josef Emmenegger abgelöst. Dieser starb 1935, wo die Vereinsführung kommissarisch von Fritz Schleich und anschließend wieder regulär vom damaligen Schulleiter Buttmi übernommen wurde. Dr. Stamm war dann der letzte 1. Vorsitzende bis zum Kriegsbeginn.

1948

Neu belebt wurde der Verein 1948. Bei der ersten Versammlung im „Hirschen“ waren ca. 80 Mitglieder anwesend. Die Namen der sieben Vorstandsmitglieder: Dr. Stamm, Wilhelm Hoch (der neue 1. Vorsitzende), Paul Rothweiler, Kassier Karl Gienger, Alfred Lambrecht und Anneliese Frankenreiter.

1940

Die Aktivitäten des Clubs erloschen während des 2. Weltkriegs.

1950

Am 4. Juni 1950 wurde das „Heideschlößchen“, ein 300 Jahre altes Bauernhaus im Brendgebiet bei Furtwangen, als Skihütte des Clubs eingeweiht.

1953

Die ersten Skikurse nach dem Krieg leiteten 1953 Karl Gienger und Rudi Brachat.

1957

Das 1. Sommerfest wurde 1957 beim „Heideschlößchen“ abgehalten.

1961

1961 übernahm Rudi Brachat das Ruder des Vereins, der nunmehr 327 Mitglieder zählte. Der neue Vorstand konnte den Club, der durch Walter Kess bereits ein hohes Niveau erreicht hatte, auf einer gesunden Basis übernehmen und verstand es in den folgenden Jahren, das Ansehen und die Qualität weiter auszubauen.

1972/1973

Im Winter 1972/73 wurde die Langlaufloipe Volkertsweiler, bis heute eine beliebte Trainingsstrecke der Läufer des Ski-Clubs, eröffnet.

1973

Als Rudi Bauer 1973 1. Vorsitzender wurde, befand sich der Verein im Aufwind und zählte 584 Mitglieder. Die sportlichen Erfolge, die Beliebtheit der Skischule (ein Verdienst des damaligen Skischulleiters Herbert Kienzier), ebenso wie der Skigymnastik und das breitgefächerte Angebot geselliger Veranstaltungen ließen die Mitgliederzahl in den folgenden Jahren sprunghaft ansteigen.

1982

Der Verein erreicht die Rekordzahl von über 1200 Mitgliedern. Die Nachwuchsförderung im alpinen und nordischen Sport wurde in dieser Zeit stark forciert. Die sportlichen Erfolge blieben nicht lange aus, so dass der Ski-Club Villingen in den Jugend- und Schülerklassen des Bezirks die führende Stelle inne hatte, nicht zuletzt durch die aufopferungsvolle Arbeit von Trainer Helmut Hahn.

75 Jahre Ski-Club

Der angesehene und gut fundierte Verein basiert auf vier Säulen: Rennsport alpin und nordisch mit Schwerpunkt auf der Jugendarbeit, Breitensport (Lehrwesen, Tourenlauf und Reisen) sowie Förderung der Geselligkeit innerhalb der Mitgliedschaft.

1990

Einen reibungslosen Führungswechsel gab es 1990. Hilmar Kirchgeßner übergab den 1. Vorstandsposten an Markus Heimburger.

1992

Bei der Suche Neues und Kreatives zu schaffen ist Arthur Summ 1992 auf die Idee gekommen, einen Senioren-Cup zu kreieren. Kunstschmied Klaus Walz hat einen attraktiven Wanderpokal geschaffen. Die Regularien lauteten: Frauen ab 50 Jahren und Männer ab 55 Jahren können teilnehmen. Der Cup wird als Triathlon ausgetragen: Riesentorlauf, Langlauf und Kegeln.

1999

Bei der Hauptversammlung 1999 wurde Anneliese Frankenreiter für ihre Arbeit im Verein geehrt. Sie war von Anfang dabei, als nach Kriegsende der Ski-Club neu belebt wurde. Zahlreiche betreuerische Aktivitäten ließen Anneliese Frankenreiter alsbald zur „Ski-Mutter“ werden. Die Sorge um das Heidenschlössle, ihr Mühen um den Erhalt, Behaglichkeit und Gastfreundschaft haben dem Ski-Club Kontakte auf fünf Kontinenten verschafft.

2000

Am 22. und 23. Juli 2000 feierte der Ski-Club sein 50jähriges Hüttenjubiläum auf dem Heidenschlössle. Viel Eigenarbeit war notwendig um aus dem Haus ein Schmuckstück zu machen. In der Hüttenkommission im Jubiläumsjahr waren: Karl Heinz Bollin, Hans Mick, Dieter Hösle und Günter Rungas.

2005

Im Bereich der Nachwuchsarbeit wurden 2005 neue Wege gesucht. Mit tatkräftiger Unterstützung von Gönnern des Ski-Clubs wurde ein gebrauchter Skibus erworben. Bereits im Oktober konnten so die Nachwuchsläufer zum ersten Skitraining nach Sölden starten.Unser Nachwuchsrennläufer Benedikt Ebner schaffte es, sich in den D/C Kader des Deutschen Skiverbandes zu qualifizieren.

2007

Markus Heimburger übergibt seinen Vorstandsposten nach 17 Jahren an Jochen Menath. Thomas Mick übergab seinen Posten als zweiter Vorstand an Albert Simon. Ein Jahr später übernahm Uwe Strittmatter die Verantwortung als 1. Kassier von Karl-Heinz Huy. Für seine Arbeit als erster Vorstand wurde Markus Heimburger mit dem Ehrenbrief des DSV ausgezeichnet und zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Dieter Becker wurde für sein 30jähriges Vereinsjubiläum und für seine Arbeit und Verdienste im nordischen Bereich ausgezeichnet.

2008

Gründung der Mountainbike-Abteilung.

2010

Die alpine Stadtmeisterschaft wurde wiederbelebt. Zusammen mit dem Schwimm- und Skiclub Schwenningen wurden die Meister am Schlossberg ermittelt. Freundschaftliche Stimmung herrschte beim Riesenslalom zwischen den doppelstädtischen Skiclubs. Im März 2010 ging es zum 30. Mal nach Falera in das Skigebiet “Weiße Arena“ nach Flims-Laax-Falera/Schweiz. Eine besondere Ehrung erhielt Fritz Föhrenbach für seine 30. Teilnahme bei der Falera-Skiwoche durch den ersten Vorstand Jochen Menath überreicht.

100 Jahre Ski-Club

Im März feierten wir mit 400 Gästen das 100jährige Bestehen des Ski-Clubs mit einer Gala in der Neuen Tonhalle. Zum Ende des Jubiläumsjahres ging noch ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Wir fanden ein Vereinshaus in den Alpen, das wir ab Dezember langfristig pachten konnten. Durch einen Wettbewerb erhielt unser Domizil in Latschau/Montafon den Namen: „Villinger Haus am Golm“.